Geschichte von Rabenfurt

Frühgeschichte – Snory

Wie schon der Spruch über den Eingang des Historischen Museum ‘Menschen gibt es in Rabenfurt, seid dem es Menschen gibt’ schön zeigt, ist das Siedlungsgebiet um Rabenfurt schon seid der Steinzeit bekannt und gehört zu den ältesten Siedlungsgebieten Europas. Grund dafür war wahrscheinlich die Furt(an der Stelle der heutigen Rheinbrücke), welche das ansonsten unpassierbare Hindernis Rhein, durchquerbar machte. Die ältesten Funde, noch aus der Alt Steinzeit, zeigen Rabenfurt immer wieder, als ein Lagerplatz für durchziehende Nomaden und seid 8.000 Jahren auch als Siedelplatz Die Höhlenmahlerein, nordwestlich von Rabenfurt, stellen eine Besonderheit da. Die ältesten sind ungefähr 30.000, die jüngsten 5.000 Jahre alt. Interessant ist hierbei, das die Mahlerein in einem Zeitraum von 25.000 Jahre entstanden sind, was zeigt, das wahrscheinlich Rabenfurt wären der kompletteren Steinzeit schon als Lager und Siedlungsplatz genutzt wurde. Auch mehrere Germanische Stämme wie die Chatten, Brukterer und Marser siedelten in Rabenfurt, bis die Römer kamen und einen Stützpunkt errichteten.

Mittelalter

Bis 872 nur eine kleine Handelssiedlung am Rhein, wurde mit Gründung des “Felsenklosters” auf dem “Rheinfelsen” durch den Benediktinerorden und dem dafür erforderlichen Bau der “Felsenbrücke” ein stetiges Wachstum möglich. 996 wurde durch die Stiftsgründung des “Damenstifts” der Siedlung Ravenfurdt das Marktrecht verliehen. 1013 Wurde der Bau der Georgskirche im “Alten Viertel” beendet. 1072 wurde das Felsenkloster von den Soldaten des Fürsten Rudolf besetzt und um Festungsanlagen erweitert nachdem die Kirche die Mönche des Klosters der Ketzerei für schuldig bekannte und im Rhein ertränken ließ, 1078 wurde das Damenstift als Fürstensitz offiziell bestätigt. 1124-1126 wurde das Alte Viertel und das “Hafenviertel” mit einer Stadtmauer umgeben die in Teilen noch heute erhalten ist, woraufhin die Rabefurtfurt das Stadtrecht erhielt. 1377 gewährte Kaiser Karl IV. den begehrten Titel der freien Reichsstadt, bis zur Auflösung des Stifts 1492 befanden sich die Stadtoberen und Äbtissin stets in einem Rechtsstreit um viele Ländereien in und um Rabenfurt. Die Stiftsgebäude wurden anschliessend zur Gründung der “Universität Rabenfurt” verwendet. 1563 schloss sich die Stadt der Reformation an (20 Jahre, bevor sie die Reichsunmittelbarkeit und damit das Recht dazu hatte) und wurde evangelisch. Als Kirche diente die “Marktkirche”, die aus dem 11. Jahrhundert stammt.

Dreissigjähriger Krieg

Im Dreißigjährigen Krieg stehen sich die evangelische Stadt und das katholische Köln gegenüber. Fürst Otto von Spaur und Vallier holt 1623 die katholischen Spanier nach Rabenfurt, um gegenreformatorisch gegen die evangelische Stadt vorzugehen. 1624 wird ein Rekatholisierungsgesetz erlassen, der Kirchgang der Bürger kontrolliert. Die Stadt, nicht der Fürst, ist für Kost und Logis der Besatzungstruppen zuständig. 1629 stürmen die Holländer die Stadt. Fürst Otto flieht am 4. November dieses Jahres ins katholische Köln. Im Sommer 1631 kommt er im Gefolge einer bayerischen Garnison unter Gottfried Heinrich zu Pappenheim zurück, muss aber schon im September wieder abziehen. Insgesamt sind die Rabenfurter vom Krieg schwer geschlagen, es kommt immer wieder zu Verhaftungen, zur Verschleppung von Menschen und zur Pressung in den Kriegsdienst. Auch nach dem Westfälischen Frieden bleiben die Truppen noch eine Zeit lang, die letzten Truppen verlassen Rabenfurt am 9. September 1650.

Industrialisierung

Ab 1724 wird die Gemeinde “Seelheim” auf der anderen Rheinseite in die Stadt aufgenommen, 1811 bekommt ein Teil Seelheims als “Kontorstadt” ihren heutigen Namen, nachdem eine Gussstahlfabrik und Werftanlagen dort errichtet wurden. 1841 werden Haupt- und 1881 Nordbahnhof errichtet, 1891 wird das Pharmaunternehmen “Balhorn” auf einer gewaltigen Anlage, zwischen Hafen und Bahnhof gequetscht, errichtet.

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